Drama

Das Frühjahr 1981 neigt sich dem Ende zu und der Sommer klopft bereits an die Tür. Die neun Jahre alte Cáit (Catherine Clinch) soll diese kommenden Wochen bei entfernten Verwandten auf dem Land verbringen.

Die schöne und unruhige 20-jährige Donya (Anaita Wali Zada), eine afghanische Übersetzerin, die früher für die US-Regierung gearbeitet hat, kann kaum schlafen. Sie lebt allein im kalifornischen Fremont in einem Gebäude mit anderen afghanischen Einwanderern und isst oft allein in einem örtlichen Restaurant und schaut Seifenopern.

In Lahore leben Haider (Ali Junejo) und seine Frau mit der gesamten Familie seines Bruders auf engstem Raum zusammen. In diesem Haus, in dem jeder unter den Augen der anderen lebt, wird Haider aufgefordert, einen Job zu finden und Vater zu werden. Seine Frau arbeitet als Kosmetikerin und er kümmert sich um seine Nichten und um seinen Vater.

Europa im Jahre 1941: Der Zweite Weltkrieg wird auch auf hoher See mit erbitterter Härte geführt. Auftrag deutscher U-Boote ist es, die Versorgungslinien der Briten zu durchbrechen. Nach einer letzten Feier ist es auch für die Besatzung von U-96 wieder Zeit auf Jagd zu gehen. Der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) soll über die glühende Moral der Männer an Bord berichten, doch bald schon muss er seine Vorstellungen über das Leben an Bord revidieren: Für lange Zeit gibt

Mustafa Kemal Atatürk (Aras Bulut İynemli) wächst als unscheinbares Waisenkind in einfachsten Verhältnissen auf. Als erwachsener Mann steigt er jedoch zum Helden seines gebeutelten Volkes auf, als er nach der Implosion des Osmanischen Reiches die bis heute bestehende türkische Republik gründet und deren erster Präsident wird.

Birgit Singer (Britta Hammelstein) ist eine Tierpflegerin, die das Wohl von Tieren über alles stellt. Sie trägt die Hauptlast in ihrer Familie, finanziert das Tierheim, ermöglicht ihrem Mann Nathan (Hans Löw) seine Promotion und ist bemüht, eine gute Mutter für ihre stotternde Tochter Sarah (Pola Friedrichs) zu sein. Für Sarah sind Tiere wie Marlene, ein Papagei, besonders wichtig. Denn bei ihnen findet sie Akzeptanz und Verständnis, frei von den Qualen, die das Stottern im menschlichen Umgang

Im Jahr 1917 hat der Erste Weltkrieg Europa noch fest im Griff. Um den Truppennachschub weiterhin gewährleisten zu können, wildert Frankreich auch unter den Männern der damaligen afrikanischen Kolonien. Im Senegal trifft es den erst 17 Jahre alten Thierno (Alassane Diong), der von den Streitkräften der Kolonialmacht zwangsrekrutiert wird.

Sandra (Sandra Hüller), Samuel (Swann Arlaud) und ihr elfjähriger sehbehinderter Sohn Daniel leben seit einem Jahr weit weg von jeglicher Zivilisation in den Bergen. Eines Tages wird Samuel tot am Fuße ihres Hauses aufgefunden. Es wird eine Untersuchung wegen des verdächtigen Todes eingeleitet. Die Ermittler scheinen den Fall selbst zu einem schnellen Ende bringen zu wollen.

Keith Gill (Paul Dano) ist Finanzmarktanalyst und dreht zu diesem Thema auch Youtube-Videos. So weit, so unscheinbar – bis zu dem Tag, an dem er alle seine Ersparnisse in die strauchelnde Aktie von Gamestop steckt. Im Zeitalter digitaler Vertriebswege scheinen die Tage der Videospielkette zwar gezählt, aber Gill glaubt trotzdem, dass das Unternehmen an der Börse massiv unterbewertet ist. Das lässt er auch seine Follower*innen und Abonnent*innen wissen – und die tun es ihm mit ihrem Geld

Tim Ballard (Jim Caviezel) arbeitet als Special Agent für die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Für das Department of Homeland Security, dem Ministerium für die Innere Sicherheit, kämpft er gegen den internationalen Kinder- und Menschenhandel. Doch trotz aller erfolge desillusioniert ihn der scheinbar nie Enden wollende Strom an grausamen Verbrechen zunehmend. Das Fass zum Überlaufen bringt schließlich der Fall von Miguel (Lucas Ávila).